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Wohnen auf kleinem Raum

Wohnen auf kleinem Raum

3 September 2019

Ein neues Wohnkonzept, das in der letzten Zeit die Runde macht, sind sogenannte Minihäuser. Diese vereinen auf kleinem Raum alles Wichtige, ohne dabei jedoch Kompromisse im Wohnkomfort einzugehen. Besonders in Situationen, in denen Wohnen auf kleiner Fläche ein entscheidendes Element darstellt, kann diese Wohn form eine gute Alternative sein.

Platz ist eine begrenzte Ressource und nicht im Überfluss vorhanden. Besonders in dicht besiedelten Regionen oder Städten wird jeder Zentimeter ausgenutzt, um möglichst vielen Raum zu bieten. Etliche Projekte beschäftigen sich deshalb in den vergangenen Jahren mit Baumöglichkeiten auf kleinem Raum, die ihren Bewohnern dennoch ausreichen, Raum für das tägliche Leben und den üblichen Komfort bieten.
Eine überaus interessante Bauform innerhalb des Holzsystembaus sind die sogenannten Minihäuser, oder «Tiny Houses». Mit diesen kann eine Nachfrage bedient werden, die herkömmliche Bauten nur schwer erfüllen: «Es ist das Leben auf kleinstem Raum, ohne jedoch Kompromisse im Wohnkomfort einzugehen», beschreibt Christine Egger-Schöb von der Schöb AG das neue Wohnkonzept. Denn auch bei den Minihäusern ist alles vorhanden, was eine Wohneinheit ausmacht: Ein Schlafzimmer, ein Badezimmer sowie ein offener Küchen- und Wohnbereich – einfach auf einer kleineren Fläche.

Ein Nischenprodukt für besondere Anforderungen
Verdichtetes Bauen ist auch in Liechtenstein und der Region ein Thema. In der Regel werden bestehende Gebäude aufgestockt oder es wird direkt angebaut. Auch ein Neubau kann eine Möglichkeit sein. In Fällen, in denen diese Varianten jedoch keine Option darstellen, können die «Tiny Houses» wortwörtlich eine Lücke füllen. So können diese Häuser auch in Gärten oder auf Vorplätzen realisiert werden. Aber auch für ein Minihaus braucht ein Bauherr die notwendigen Bewilligungen, und auch sie dürfen nur in einer Bauzone errichtet werden. Wer sich für so ein Haus entscheidet, erhält es fixfertig zum Zielort geliefert. «Es wird auf der Baustelle noch an die Kanalisation, Wasser und Strom angeschlossen und ‹that’s it›», weiss Egger-Schöb.
Ein «Tiny House» besteht aus einem Modul, das die Grundmasse von 11 mal 3,5 Metern, also einer Nettofläche von etwa 38m2, hat. Je nach Kundenwunsch können die Module bis auf 4 Meter Breite ausgebaut werden, wobei dann der Transport zum Zielort deutlich teurer wird. Es können alternativ auch mehrere Module zusammengeschlossen werden, um so eine grössere Fläche für den oder die Bewohner zu bieten – auch 60 m2 oder mehr sind dabei kein Problem. Bei einem Basispreis von etwa 145 000 Franken sind die kleinen Holzhäuser wesentlich günstiger als ein herkömmliches Haus, wobei zum Grundpreis noch die Fundation, die Logistik und diverse Gebühren anfallen. Ein weiterer Vorteil der kleinen Häuser besteht im geringen Energieverbrauch. Je weniger Fläche, desto weniger Strom- und Heizkosten fallen an. Und natürlich ist auch der Unterhaltsaufwand kleiner.

Individuell auf den Kunden abgestimmt
Ein Minihaus ist nicht nur eine Alternative für Menschen, denen ein normales Haus zu gross und eine Wohnung zu klein ist. Es kann auch für andere Zwecke ideal passen. Wer seine Ferien beispielsweise gerne auf einem Campingplatz verbringt, kann sich das «Tiny House» anstatt eines Wohnwagens auf einem Dauerstellplatz aufstellen lassen. Und auch als Feriendomizil ist diese Wohnform durchaus praktisch.

Wie bei einem regulären Holzhaus kann der Kunde bei einem «Tiny House» selbst bestimmen, wie die Raumaufteilung sein soll – architektonische Hilfestellung bekommt er dabei von den Hausbauprofis. So kann jeder sein eigenes, individuelles kleines Haus erschaffen und sich den Traum vom Eigenheim erfüllen.

PR Minihaus Bauen+Wohnen September 2019