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Luftschlösser werden Wirklichkeit

Luftschlösser werden Wirklichkeit

2 April 2019

Am Anfang jedes Hauses stehen die individuellen Bedürfnisse der Kunden. Unsere Architekten setzen diese in Pläne um, ändern sie, und wenn es passt, werden die Kosten gerechnet. Mit der Baubewilligung fällt definitiv der Startschuss zum eigenen Traumhaus. Anhand der Ausführungspläne legen
wir die Details von jedem Raum, aller Apparate, Armaturen und Subunternehmer fest. Anhand des Kostenvoranschlags weiss der Kunde genau, wie hoch sein Budget ist und für was wie viel eingeplant
ist. Diese Ausführungspläne sind massgebend für die Projektleiter im Holzbau. Via BIM-Schnittstelle können wir die Pläne einfach auf das CAD-Programm unseres Holzsystembaus adaptieren.

Wenn Pläne Form annehmen
Damit unsere Produktionsstrassen ihre Arbeit aufnehmen können, werden die Ausführungspläne in maschinenlesbare Daten umgewandelt und direkt auf die Maschinen übertragen. Der Aufwand in der
Arbeitsvorbereitung nimmt so zwar zu, jedoch entfallen händisch erstellte Pläne und Bemassungen. Die Übertragung der Pläne auf die Maschine geht umso schneller. Der durchgängige Datenfluss
sorgt für eine tiefere Fehlerquote, höhere Qualität und nachvollziehbare Daten. Auf der Abbundanlage wird gemäss digitaler Holzliste sämtliches Holz zugeschnitten und automatisch beschriftet, damit auch klar ist, welches Holzteil von der Maschine gerade ausgegeben wurde. Auf den vollindustriellen Produktionsstrassen werden die Wand-, Boden- und Deckenelemente hergestellt. Die Multifunktionsbrücken befestigen die verschiedenen Beplankungen auf dem Riegelwerk mit Klammern. Anschliessend formatiert die Anlage gemäss hinterlegtem Plan die gesamte Wand. Türen, Fenster, Steckdosen und Steigzonen werden mit Hilfe von integrierten Säge- und Fräsaggregaten eingebracht. Am Ende der Produktionsstrasse wartet der Fensterbahnhof, wo sämtliche Fenster eingebaut und abgedichtet werden. Innert Wochenfrist wird ein Haus fertig produziert. Das Verladen der fertigen Elemente erfolgt nach einer vom Projektleiter vorgegebenen Ladeliste. Apropos: Unsere Kunden sind jeweils begeistert, wenn sie auf dem Betriebsrundgang sehen können, wie ihr ganz persönliches Traumhaus entsteht.

Vorarbeit zahlt sich auf der Baustelle aus
Sobald die Bodenplatte oder der Keller fertiggestellt ist, übernehmen unsere Monteure von der Zimmerei. Die Baustelle wird eingerichtet und schon rollen die Lastwagen mit den fertigen Wand-, Boden -und Deckenelemente an. Der Montageleiter wird vom Projektleiter instruiert und erhält für jedes Projekt alle Pläne und Informationen. Dank der hohen Vorleistung im Werk ist ein Einfamilienhaus innert 2–3 Tagen aufgerichtet und vor Witterungseinflüssen geschützt.

Leben kommt ins Haus
Nun kann mit dem Rohausbau gestartet werden. Der Elektriker hat einfaches Spiel, da sämtliche Leerrohre und Aussparungen bereits im Werk verbaut wurden. Auch Heizung und Sanitär sind bereits
mitten im Projekt drin, da auch sie alle Angaben zur Leitungsführung und Planung in die Arbeitsvorbereitung einfliessen lassen mussten. Die verschiedenen Gewerke geben sich nun die Klinke in die Hand und langsam aber sicher nimmt das Haus seine endgültige Materialisierung an.

Der Schreiner macht das Finish
Bei den letzten Handgriffen ist unsere Schreinerei wieder am Zug. Parkett, Küche, Schränke und Türen werden gesetzt, Abschlussleisten montiert und Silikonfugen gezogen. Spätestens jetzt wird
auch die Umgebung in Angriff genommen, um das Haus auch in seine Parzelle sanft einzubetten.
Nun heisst es: Achtung, fertig und Wohnen!

PR Rohbau Bauen+Wohnen April 2019